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Wildes, raues Land, so
wie man sich Kanada vorstellt. Bei Ihrer 21-Tage Campingreise zwischen
Calgary, Alberta und Whitehorse, Yukon, begegnen Sie auf langen
Strecken eher wilden Tieren als Leuten. Die primitiven aber
landschaftlich spektakulären Dempster und Cassiar Highways sind
touristisch kaum erschlossen. Der Polarkreis, mit Tundra in jeder
Himmelsrichtung für Tausende von Meilen, ist der nördlichste
Punkt Ihrer Reise. Bei Besichtigungen und Tageswanderungen in diesen
Gegenden aber auch in den berühmten Banff und Jasper Nationalparks
lernen Sie die schönsten Stellen dieser ganz unterschiedlichen
Landschaften kennen.
Reiseverlauf:
1.Tag: Ankunft Calgary
Ankunft, Transfer zum Hotel und Vorbesprechung mit dem Reiseleiter.
Hotelübernachtung.
2.Tag: Banff Nationalpark (Fahrstrecke: 170 km)
Frühstück im Hotel, dann steigen Sie in den Bus für die
Fahrt in den Banff Nationalpark. Auf einem Zeltplatz unter Kiefern wird
das Lager für die nächsten beiden Tage aufgeschlagen. Am
Nachmittag die erste Bergwanderung auf einem der vielen Pfade um Banff.
Gehzeit 2-3 Stunden.
3.Tag: Banff Nationalpark
Eine längere Wanderung ist geplant. Ihr Guide kennt die für
die Jahreszeit besten Ziele, z.B. der leichte Waldpfad zu einer
alpinen Blumenwiese mit Weitwinkelblick in jede Richtung, ideal zum
Weiterstöbern. Im Ganzen sind es bis zu 18 km mit 655 m
Höhengewinn bis
auf 2.330 m Maximalhöhe. Wie wäre als Belohnung das warme
Freibad der Sulphur Mountain Hot Springs, oder ein Bummel durch die
Souvenirgeschäfte des Städtchens? Gehzeit bis zu 7 Stunden.
4.Tag: Jasper Nationalpark (Fahrstrecke: 285 km)
Lake Louise in hochalpiner Postkartenlandschaft, dann auf der
„Traumstraße der Welt“ immer höher an die immensen Gletscher
der Columbia Icefields und hinunter in den Jasper Nationalpark.
Campingplatz nicht weit von dem Feriendorf Jasper.
5.Tag: Jasper Nationalpark
Auf dem Pfad entlang dem Maligne Canyon tobt der Fluss in einer bis zu
50 m tiefen Schlucht. Halbe Stunde Fahrt hinauf zum malerischen Maligne
See und hier eine Wanderung in blumenübersäte Hügel bis
auf über 2.300 m Höhe. Man kann den offenen Bergkamm noch
weiter
verfolgen, immer mit herrlichen Aussichten auf die umliegenden Gipfel.
Gehzeit 4 Stunden.
6.Tag: Fort St. James (Fahrstrecke: 525 km)
Westlich der Rockies sind die Cariboo Mountains mit
sägezahnartigen
Gipfeln, Gletschern, attraktive Seen und Sumpfgebiete. Sie folgen dem
Tal der Frazer River in die Holzfällerstadt Prince George.
Abstecher in den Fort St.James Nationalpark. Der einstige
Pelzhandelposten ist heute Freilichtmuseum. Camping am Ufer des Stuart
Sees.
7.Tag: Fort St. James
Wer nicht am See entspannen will macht mit dem Guide eine 12 km
Rundwanderung mit 790 m Hönenunterschied hinauf zu einen Gipfel
und wird mit
grandiosem Panoramarundblick auf den See und die Berge am
Horizont belohnt. Gehzeit 4-6 Stunden.
8.Tag: New Hazelton
(Fahrstrecke: 380 km)
Orte wie Burns Lake, Houston, Smithers lassen Sie auf der
heutigen Nordwest Route hinter sich. Im Canyon von Moricetown Falls
kann man ziehende Lachse beobachten. Zeltplatz bei Ksan, hier
erklären einheimische Indianer die Totempfähle und
Langhäuser einer vergangenen Kultur.
9.Tag: Stewart (Fahrstrecke: 320 km)
Bei Kitwanga und Kitwancool finden Sie die ältesten noch stehenden
Totempfähle. Die Straße nach Stewart/Hyder geht durch den
spektakulären Bear Pass, in das Küstengebirge geschnitten mit
mehr als zwanzig phantastisch blau schimmernden, hängenden
Gletscher,
die vom Highway zu sehen sind. Camping an einem See, dann ein Ausflug
in den Bear Pass. Gehzeit 3 Stunden.
10.Tag: Stewart
Ein kurzer Besuch von Alaska. Nur 3 km und eine international Grenze
trennen Stewart von der Geisterstadt Hyder, aber welch ein Unterschied:
das ordentliche, typisch kanadische Stewart hat die Schule und die
Bank. Am-Ende-der-Welt Hyder ist Alaska wie im Bilderbuch. Man kommt
durch stillgelegte Gold- und Silberbergwerke zum Start einer herrlichen
Wanderung an den Salmon Glacier. Gehzeit 3 Stunden.
11.Tag: Cassiar Highway (Fahrstrecke: 275 km)
Nur ein paar hundert Seelen wohnen entlang dieser kaum
befahrenen Verbindung in den hohen Norden. Die Landschaft des
Hochplateaus, umrahmt von schroffen Gipfeln der Küsten- und der
Cassiar Gebirge, ist überwältigend in seiner Weite und
Einsamkeit. Camp an einem See.
12.Tag: Cassiar Highway (Fahrstrecke: 270 km)
Weiter in Richtung Norden kommt man an einen Zeltplatz am See wo man
Kanus zum Angeln mieten kann oder um vielleicht einen Biberbau zu
finden. Hier lässt es sich auch gut entspannen und die neuen
Eindrücke verarbeiten oder man unternimmt mit dem Guide eine
Gipfelwanderung in die umliegenden Berge. Gehzeit 3-5 Stunden
13.Tag: Lake Laberge (Fahrstrecke: 550 km)
Bei Watson Lake mit dem kuriosem “Schilderwald” treffen Sie auf den
vielbesungenen Alaska Highway. Historische Siedlungen entlang Ihrer
Strecke bieten wie schon immer einfache Unterkunft und
Notausrüstung für alle Reisende in den Yukon und nach Alaska.
Zeltplatz am Lake Laberge.
14.Tag: Dawson City (Fahrstrecke: 360 km)
Die Five Finger Rapids im Yukon River wurden vielen
Raddampfern in der Vergangenheit zum Verhängnis. Hier steigen Sie
hinab zu den Stromschnellen. Abends erreichen Sie Dawson City und den
Zeltplatz unmittelbar am Yukon Ufer. Es lockt das Nachtleben der Stadt
mit Roulette und Pokerspiel im Casino und den Cancan Dancegirls.
Gehzeit 1 Stunde.
15.Tag: Dawson City - Dempster Highway (Fahrstrecke 110 km)
Nach einem Besuch von Bonanza Creek, wo vor gut 100 Jahren der
größte Goldrausch aller Zeiten begonnen hatte, verlassen Sie
die Goldfelder am Klondike. Der berühmt berüchtigte Dempster
Highway ist mit 730 Kilometern Schotterpiste durch Berge und Tundra die
einzige Straßenverbindung ans Polarmeer. Basiscamp am Fuße
der Tombstone Mountains.
16.Tag: Tombstone Mountains
Sie haben die Wahl von leichten bis anspruchsvollen
Wanderungen in diesem unwahrscheinlichen und ergreifenden Bergmassiv.
Z.B. gemäßigte 4 km zu einem Aussichtspunkt und dann 3
schwierige aber sehr lohnende kilometer bis zum Kamm von dem aus man
weiter entdecken kann. Eine gut 10 km lange Wanderung mit etwa 550 m
Höhengewinn. Das schwarze Basaltgebirge wirkt wie eine
Mondlandschaft, ist aber Heimat von Caribous, die sich in kleinen
Gruppen tief unten im Tal entdecken lassen. Jede Jahreszeit in der
Tundra hat ihren besonderen Reiz, die Farbenpracht im Frühherbst
jedoch ist fast überwältigend.
17.Tag: Rock River - Polarkreis (Fahrstrecke: 375
km)
Immer höher auf dem Dempster zu einem Aussichtspunkt über die
Tombstones, dann durch den North Fork Pass und allmählich auf
ebener Stecke in die subarktische Tundra. Immer wieder Aussichten,
Photogelegenheiten und Ablenkungen. Gipfel mit vielversprechenden Namen
wie Goldensides, Anglecomb, Pilot’s Peak and Sapper Hill locken mit
leichten Wanderungen. Der Highway wird zur Kammstrecke mit
Felsformationen, die an die Chinesische Mauer erinnern. Nach dem
Ogilvie Gebirge sind Sie in Beringia, ein Gebiet das von der letzten
Eiszeit verschont geblieben war. Bei 66° 33’ nördlichem
Breitengrad sind Sie am Polarkreis, der südlichen Grenze der
Arktis, dem Land der Mitternachtssonne. Am 21. Juni geht die Sonne hier
nicht unter. Gehzeit 1-3 Stunden.
18.Tag: Rock River - Polarkreis
Seit Menschengedenken zieht die vieltausendköpfige Porcupine
Caribouherde durch die baumlose Tundra und garantiert den Eingeborenen
ein Auskommen und in den Worten der Gwich'in ihren Lebensstil „bis in
die Ewigkeit“. In der Tat ernährte das zentrale Yukongebiet eine
größere Bevölkerung als der wärmere Süden.
Die Caribous lieferten alles Nötige an Nahrung, Wetterschutz und
Werkzeug. Gehzeit 1-4 Stunden
19.Tag: Moose Creek (Fahrstrecke: 550 km)
Auf dem Rückweg in den Süden besuchen Sie Stätten aus
der wilden Geschichte des Goldrausches. Haben Sie schon vom „Mad
Trapper“ gehört? Im tiefsten Winter von 1932 war er das Opfer der
berüchtigtsten Menschenjagd in der Geschichte des Nordens.
Über seine wahre Identität wird noch heute spekuliert.
20.Tag: Whitehorse (Fahrstrecke: 385 km)
Die Hauptstadt des Yukon. In Whitehorse sind der Miles Canyon und die
längste hölzerne Lachstreppe der Welt zu Besichtigungen zu
empfehlen. Lohnenswert sind auch das MacBride- und das Beringia Museum,
sowie der Schaufelraddampfer SS Klondike. Am Abend klingt die Tour bei
einem gemütlichen Beisammensein aus. Hotelübernachtung.
21.Tag: Ende des Programms
Transfer zum Flughafen. Wen die Abenteuerlust jetzt so richtig gepackt
hat, macht noch eine einwöchige geführte Kanutour auf dem Yukon River
mit.
Leistungen (im Preis inbegriffen):
Flughafen Transfers, 2 Hotelübern. (DZ), sonst. Übern. in
Zelten (2 Pers./Zelt), Transport im
Minibus, geführte
Wanderungen, Eintritt zu
den Nationalparks, Eintritt Fort St. James
Historic Site, Eintritt Ksan
Historical Village und Diamond Tooth Gertie´s Casino, Campinggebühren,
Campingausrüstung (außer Schlafsack), Hartschaumunterlage,
deutschsprachige Reiseleitung.
Zusatzkosten:
Flug nach Kanada, Verpflegung per
Essenskasse ca. Can-$ 12,- / Tag,
Trinkgelder
Sonstiges:
Das Tourrouting wird auch in
entgegengesetzter Richtung durchgeführt.
Anforderungen:
Leichte bis gemäßigte Wanderungen mit leichtem
Tagesrucksack. Alle Zeltplätze sind mit dem Bus erreichbar,
Gepäck braucht niemals weit getragen zu werden.
| 21 Tage Go Wild pro Person
(Stand 14.05.2010) |
€
2.079,- |
EZ-Zuschlag
einschl. Einzelzelt pro Person
|
€ 170,- |
Teilnehmer:
Minimal 6,
Maximal 12 Personen
Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl
behalten wir uns vor die Reise bis spätestens 3 Wochen vor
Reisebeginn abzusagen.
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Termine 2010:
Di 08.06. - Mo
28.06.2010
(Whitehorse - Calgary)
Mi 30.06. - Di 20.07.2010 (Calgary - Whitehorse)
Di 27.07. - Mo 16.08.2010 (Whitehorse - Calgary)
Mi 18.08. - Di 07.09.2010 (Calgary - Whitehorse)
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Sonstiges:
Die Gruppe kauft den Proviant gemeinsam ein (Kosten ca. Can-$
12,- / Tag)
Da es sich um eine Reise im Expeditionsstil handelt, sind kurzfristige
Änderungen im Reiseverlauf möglich und liegen im Ermessen des
Guides.
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Termine 2011:
Di 07.06. - Mo
27.06.2011(Whitehorse - Calgary)
Mi 29.06. - Di 19.07.2011 (Calgary - Whitehorse)
Di 26.07. - Mo 15.08.2011 (Whitehorse - Calgary)
Mi 17.08. - Di 06.09.2011 (Calgary - Whitehorse)
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| Preise 2011 auf
Anfrage |
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